Weltweit sorgen Gabelstapler und Lagertechnikgeräte rund um die Uhr dafür, dass Lager und Logistik reibungslos funktionieren. Stahl ist ein zentraler Bestandteil dieser Produkte, doch bei der konventionellen Stahlherstellung entstehen erhebliche CO₂-Emissionen.
„Genau deshalb ist die Zusammenarbeit mit SSAB so wichtig. Wir verbinden deren Know-how im Bereich CO₂-reduzierter Stähle mit unserem Ziel, Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu senken“, sagt Camilla Åkerman, Program Manager Fossil-Free Products bei Toyota Material Handling Europe.
Um eine möglichst große Wirkung bei der CO₂-Reduzierung zu erzielen, haben SSAB und Toyota Material Handling ihre Zusammenarbeit mit dem absatzstarken Handhubwagen Toyota Lifter LHM230 gestartet. Sowohl Gabeln als auch Rahmen dieses Modells werden aus SSAB Zero™-Stahl gefertigt. Zudem wird dieser Stahl bei der Produktion der Gabeln von drei elektrischen Toyota BT Levio Niederhubwagen verwendet – dem LWE130, LWE140 und LWE160.
„Durch den Einsatz von SSAB Zero™ senken wir die Emissionen in den Gabeln und Rahmen unserer Handhubwagen um bis zu 75 %. Das entspricht einer Dekarbonisierung des gesamten Produkts um 18 % – von der Wiege bis zum Werkstor“, sagt Per Fyrenius, Senior Vice President Corporate Development bei Toyota Material Handling Europe.
Die Einführung von SSAB Zero™ erforderte eine Verifizierung, um sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Kompatibilität mit der Produktion sicherzustellen.
„Die größte Herausforderung bestand darin, das Material zu verifizieren. Um die erforderliche Leistungsfähigkeit sicherzustellen, war ein robuster Verifizierungsplan notwendig. Das war eine Herausforderung, aber die Ergebnisse waren sehr positiv“, sagt Camilla Åkerman.
Für SSAB ist die Partnerschaft ein weiterer Beleg dafür, dass emissionsarmer Stahl konventionelle Stahlsorten nahtlos ersetzen kann, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
„SSAB Zero™ ist unser dekarbonisierter Stahl, der die gleichen hohen Qualitätsstandards erfüllt wie konventioneller Stahl. Er bietet dieselbe Festigkeit, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit – und stellt sicher, dass Toyotas Flurförderzeuge auch in anspruchsvollsten Umgebungen zuverlässig arbeiten“, sagt Matts Nilsson, Vice President und Head of Sales bei SSAB Europe.
Toyota Material Handling Europe produziert jedes Jahr rund 80.000 Handhubwagen und 15.000 Elektro-Hubwagen. Das Unternehmen sieht die Partnerschaft mit SSAB als wichtigen Wegbereiter seiner langfristigen Dekarbonisierungsstrategie.
„Mit SSAB Zero™ erzielen wir nun echte, messbare CO₂-Einsparungen. Wir sind stolz darauf, der erste Hersteller in der Flurförderzeugbranche zu sein, der dekarbonisierten SSAB Zero™-Stahl in der Serienproduktion einsetzt“, sagt Camilla Åkerman.
Ermutigt durch die Ergebnisse prüft Toyota Material Handling Europe nun weitere Möglichkeiten, CO₂-arme Materialien im gesamten Produktportfolio einzusetzen.
„Unsere Partnerschaft mit Toyota Material Handling Europe basiert auf einem gemeinsamen Engagement für Innovation und Klimaschutz. Sie zeigt, dass Branchenführer wirklich Veränderungen vorantreiben können, wenn sie zusammenarbeiten“, sagt Matts Nilsson, Vice President und Head of Sales bei SSAB Europe.
Die fossilen Kohlenstoffemissionen bei der Produktion von SSAB Zero™ durch SSAB liegen bei weniger als 0,05 kg CO₂e pro kg Stahl in Scope 1 und 2 des GHG Protocol.
Holger Urbschat, Spezialist Unternehmenskommunikation
E-Mail: holger.urbschat@de.toyota-industries.eu
Tel.: +49 (0) 511 72 62-184